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Medien

Carsten Bauhaus für Siegessäule: „Die Foodszene ist immer noch weiß, männlich, hetero und cis dominiert"Juni 2018

»Wir sind an einem Punkt, wo wir uns entscheiden müssen: Will man die Sau durchs Dorf treiben, bis sie müde ist – und dann sucht man sich eine neue? Oder will man sich bemühen, die Szene zu unterstützen und zu pushen. Für engagierte Köche wird es immer schwerer, Orte zu finden. Die Szene wird zunehmend kommerzialisiert. Um eine nachhaltige Entwicklung zu fördern, die das Leben in der Stadt auch wirklich besser macht, müsste man gewisse Weichen stellen. Für kleinere Projekte und Kleinunternehmen – statt nur einen weiteren Google-Campus zu eröffnen. Und der Immobilienmarkt müsste in seine Schranken gewiesen werden.«

Tasnim Rödder for Neon: Weltverbesserer Mai 2018

»Am liebsten hätte Mary Scherpe in deutschen Restaurants schon längt die Frauenquote etabliert und faire Löhne für alle durchgesetzt. Was sich wohl einfacher durchsetzen lässt: der Feminist Food Club soll international werden. Ein Mitglied ist kürzlich nach Kopenhagen gezogen – und möchte dort den ersten Ableger gründen.«

Jörg-Michael Ehrlich for Chefs!: Sexismus ist ein Teil des Deals Mai 2018

»Ich finde es interessant und fast schon amüsant, wie überrascht Männer oft sind, was da in Restaurants und Hotels an sexueller Belästigung passiert. Die meisten Freuen, die ich kenne, sind hingegen überhaupt nicht überrascht. Ihnen ist bewusst, dass das Aushalten von Sexismus ganz klarer Teil des Deals ist, wenn sie als Frau in diesem Bereich mitspielen wollen. Viele haben akzeptiert, dass es so ist. Oft gilt: If you can't stand the heat, get out of the kitchen. Aber wir dürfen nicht länger akzeptieren, dass Belästigungen in der Küche als normal angesehen werden.«

Alison Bell for Exberliner: How to be a Berlinfluencer Mai 2018

»For her it’s crucial to remember that when you make channels like Instagram or Facebook your main
publishers, that you’re always at the mercy of these companies’ decisions: ›That’s what is happening right
now, they are restricting the reach of people because they obviously want to sell advertising,‹ she says. ›My main tip would be to keep that in mind. You shouldn’t focus all your energy on one channel, but have a plan B. And I think it’s always healthier, or business-wise a better decision, to establish channels that you have full control over so if anything should happen, you can still find your audience – or vice versa.‹«

Interview mit Denise Wachter für Stern.de: Weiß, männlich, Vetternwirtschaft: "Die Gastrobranche hat ein krasses Problem" März 2018

»Sehen wir uns die Liste der sogenannten Spitzenköche doch einmal an. Die sind nicht nur zum Großteil männlich, sondern auch weiß. Die Gastrobranche im Spitzenbereich hat ein krasses Diversitätsproblem. Auch wenn die Teams in den Küchen oft gemischt sind, je weiter man in der Hierarchie nach unten geht, desto diverser wird es. Aber gesprochen, geschrieben und verehrt werden die Chefköche, obwohl wir alle wissen, dass ein Zehn-Gänge-Menü keiner allein kocht.«

 

Juliane Frisse für Zeit.de: Berufsrisiko: Hand am Hintern, März 2018

»Der Glaube, dass in der Gastronomie eigene Regeln gelten, ist ein extrem schädlicher Mythos. Es ärgert mich sehr, dass zum Beispiel immer wieder behauptet wird, in der Küche herrsche eben ein rauer Ton und man müsse mit der Machokultur klarkommen. Diese Überzeugungen tragen mit dazu bei, dass es so viel Sexismus gibt.«

 

Tagesspiegel: Interview mit Frauen der Berliner Gastroszene, Januar 2018

»Wenn du als Frau ein Restaurant hast, sollst du deshalb für alle Frauen sprechen und wirst immer wieder zu diesem einen Thema befragt: Wie kocht sich’s denn als Frau? Mit Frauen? Welcher Mann wurde je gefragt, wie er in einer komplett männerdominierten Küche zurechtkommt, und wie das den Geschmack seines Gemüses beeinflusst.«

 

Detektor FM: Feinkost Podcast zum Thema Gastrosexismus, Januar 2018

»Wenn wir nicht anfangen, neue Bilder zu schaffen und neue Geschichten zu erzählen, werden wir für immer mit den alten gestraft sein.«

 

Portrait on The Food Keeper, October 2017

“The thing is that I have a lot of opinions. I have an opinion on almost everything. I am quite political. You don’t necessarily see it, but I try to have my political opinions influence the choices that I make for Stil in Berlin.”

 

Edition F: Sexismus in der Gastronomie, August 2017

»Manche glauben wirklich, dass es so wenig Köchinnen gibt, weil die Pfannen zu schwer sind.«

 

Amuse by iD: Mary Scherpe verrät, wo ihr in Berlin das beste Essen bekommt, August 2017

»Berlin ist nur deshalb so großartig, weil es hier eine starke und diverse Gruppe von Menschen gibt, die nicht “wc“-deutsch sind. Also weder weiß, noch christlich sozialisiert, oder hier aufgewachsen. Und damit meine ich auch ganz entschieden die, die wir gemeinhin nicht als Expats, sondern als Migranten oder als solche mit „Migrationshintergrund“ bezeichnen, weil sie aus Ländern kommen, von denen sich die „deutsche Leitkultur“ so oft (kulturell, wirtschaftlich, religiös) distanzieren will. Und denen gleichzeitig nie zugestanden wird, „wirklich deutsch“ zu sein. Ohne die wäre es hier aber furchtbar öde.«  

 

Louis Danielou for Material Magazine: Meet Mary Scherpe, Berlin's Culinary Scene Connoisseur, July 2017

»We’re currently in a situation where a lot of people are looking to open new places. A lot of very talented, eager, and motivated people, in fact. However, the situation of real estate is rather tense, many investors and owners know about the demand and prices are rising every week. So it gets harder and harder to find a space which you like at a price that enables you to run a profitable business. Berlin benefited from affordable lease contracts for a long time, and this is slowly coming to an end.«

 

Tasnim Rödder für Missy Magazin: Das Haar in der Suppe. Die Arbeitsbedingungen in der Sternegastronomie sind unwürdig – insbesondere für Frauen, Queers und People of Color, Juni 2017

»Frauen existieren in der Gastronomie lediglich in den Positionen, die ihnen Männer zuweisen. (...) Die allgemeinen Arbeitsbedingungen in der Küche müssen besser werden. Es braucht eine bessere Bezahlung, kürzere Schichten und vor allem eine gleichberechtigte Besetzung der Stellen. Das Argument, dass kein anderer Umgang in der Spitzenküche funktioniere, darf nicht mehr gelten.«

 

Sophia Hoffmanns Vegan Queens Podcast, Folge 3, Mai 2017

»Wenn Frauen, die in der Gastronomie arbeiten, medial porträtiert werden, geht es ganz häufig nicht darum, was sie leisten, sondern wie sie aussehen. Frauen in der Küche werden immer noch als Sonderfall behandelt, und müssen dann mehr leisten als "nur" gut zu kochen.«

 

Jakob Vicari für NZZ: Klick mich an! November 2016

»›Mit dem Hochladen allein ist es nicht getan. Man muss mit all diesen Klicks erst mal etwas machen.‹ Mary Scherpe hat das geschafft, wovon viele träumen, ihre Petition hat zu einer Gesetzesänderung geführt: Nicht das Opfer muss sein Leben ändern, der Stalker soll dazu gezwungen werden können.«

 

Alexa von Heyden für Journelles: Karriere-Interview mit Mary Scherpe, Juni 2016

»Ein zu voller Kalender war für mich nie ein Zeichen für Erfolg, sondern für schlechte Planung.«

 

Interview mit Die Zeit: "Berlin ist eine Mittagessensstadt" März 2016

»Mittlerweile kann man in Charlottenburg problemlos eine japanische Bäckerei aufmachen. Denn selbst in den gesetzteren Bezirken leben genug Menschen, die sich für ausgefallene kulinarische Angebote interessieren. Nicht weit von der japanischen Bäckerei Kame in der Leibnizstraße hat ein Laden namens Koshary Lux eröffnet, der nordafrikanisches, israelisches und libanesischen Essen serviert. Hinter jedem Gericht steht, woher es kommt. Alles wird frisch zubereitet und nicht an den deutschen Geschmack angepasst. Außerdem kommen mittlerweile viele Köche aus dem Ausland nach Berlin, weil es für sie billiger ist, hier ein Restaurant zu eröffnen als in London oder Paris.«